Stroga Festival Juli 2016

 

Morgens um halb 10:  Manche essen Knoppers und wir machten uns auf dem Weg nach Stroga. Ein kleines Dörfchen in der Nähe von Großenhain.

Die 160 Seelen-Gemeinde sollte an diesem Wochenende das Mekka für circa 2000 Electrobegeisterte Jünger werden. Gegen Mittag trafen wir auf dem Gelände ein, gelotst von einer netten Parkeinweiserin bekamen wir vorrübergehend die Erlaubnis nahe dem Zeltplatz zum ein - und ausladen parken zu dürfen. Somit stand die erste Premiere bevor, ein Zelt aufbauen und die nächsten Tage darin nächtigen. Der Parkur zum Zeltplatz war bereits liebevoll gestaltet, entlang witziger Hinweis - oder Warnschilder kam uns der Weg nicht wirklich weit vor.  Um 18 Uhr fiel der Startschuss zum Stroga Festival 2016, das Line-up vielversprechend, die Location aussergewöhnlich. 

An den Fresstempeln vorbei gezogen, hatten wir kurz zuvor noch unser schwermetallenes Stroga-Logo "die Hackepetra"  welche als Eintrittskarte diente,  in ein Bändchen umgewandelt, dass uns den Zutritt an allen Tagen zusicherte.

Der Eingang durch einen langen Kuhstall war der reine Wahnsinn, verschiedene Stationen zum staunen, zocken und chillen. Begrüßt wurden wir von einem Batman, der jedem Gast lecker Zurckerwatte reichte. Und da waren wir, in Stroga auf dem Stroga-Festival, größer als gedacht und besser geschmückt als manch großes Festival. Die Hauptbühne pompös und gedacht für die seichten Electro-Liebhaber. Ein Schwarzlicht - Weg, geziert von Pilzen, die in diesem Licht natürlich einmalig aussahen führte uns in den Bunker wo uns das richtige Gehacke auch schon lautstark emfangen hat. Damit hatte für uns die Feierei offiziell begonnen.  

Daypak Solo, Kiko, Fredzen, John Evexc, Monolink, Loop Motor, Minupren, Petra Struwe, um nur einige zu nennen die dieses Wochenende mit herrlich, elektronischen Klängen verzaubert haben. Bis 12 Uhr am nächsten Tag durfte gefeiert werden, bevor sich die Türen für 6 Stunden schlossen um das Gelände wieder aufzubereiten und schliesslich sei es den Leuten aus der Organisation, dem Barbereich und allen die damit zu tun hatten auch gegönnt ein paar Stunden Ruhe zu haben. Dafür ging die Party in einem gediegenen Rahmen auf dem Zeltplatz weiter. Eine Blaskapelle die unerwartet einfach da saß und etwas zum besten gab, oder ein Song-Contest mit ruhiger Musik, der eine willkommene Abwechselung zum basslastigen Musikgeschehen mitbrachte. Auch der Samstag verlief genau so feierwütig wie der Tag zuvor, Gesichter die man am Tag zuvor schon sah wiedererkannt, Bekanntschaften vom Vortag weitergepflegt. Angefühlt hat es sich, als wären alle zusammen eine kleine Familie. Bis um 10 Uhr am Sonntag konnte man sich den Bässen hingeben, als kurz darauf abrupt der Bass durch Volksmusik ersetzt wurde und man im Anschluss von den Securitys wirklich nett mit einem guten Heimweg wünschend gebeten wurde, das Gelände in ein paar Minuten Richtung Zeltplatz Bitte zu verlassen. So schnell verging ein Wochenende. Wenig Schlaf, richtig gute Musik, tolle Leute, kein Stress und keine Chaoten. Premiere Stroga - Festival und Premiere zelten habe ich bestanden, beides mit Bravur und das Stroga-Festival ist auf jeden Fall empfehlenswert für alle die, die nicht rein auf Kommerz stehen und für ein Wochenende einfach mal irgendwo im nirgendwo, bei richtig guter Landluft ordentlich feiern wollen. 

Wäre da nicht die Sache mit den Tickets, immer schnell vergriffen und streng limitiert. Sichert Euch für das nächste Jahr frühzeitig die Karten, am besten ihr liked die Facebook-Seite, damit ihr auf dem Laufenden bleibt: 

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Ein ganz großes Lob bekommen alle Beteiligten die dieses Event mit so viel Liebe zum Detail geplant und durchgeführt haben, wohlgemerkt haben dies alle ehrenamtlich getan.

Stroga, wir sehen uns 2017 auf jeden Fall wieder.

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© Michael Lich-Umlauft / Michi meets